"[Literatur, Veröffentlichungen von Georg Alexander von Müller (Auswahl):, Die Alkoholfrage in der deutschen Marine, in: Marine-Rundschau, 12. Jg., I. Teil, Heft 4, Berlin 1901, S. 376-389., Das Tagebuch eines Seeoffiziers, in: Marine-Rundschau, 14. Jg., II. Teil, Berlin 1903, S. 1285-1286., Schulbildung und Seeoffizierslaufbahn, in: Marine-Rundschau, 16. Jg. II. Teil, Heft 7, Berlin 1905, S. 829-835., Meine Stellungnahme zu den „Tirpitz-Erinnerunge\", in: Deutsche Politik. Wochenschrift für Welt- und Kulturpolitik. Hrsg. von Ernst Jäckh, Paul Rohrbach und Philipp Stein. 4. Jg., Juli / Dezember 1919, Heft 47 vom 21.11.1919, Stuttgart / Berlin 1919, S. 653-665., Die Kabinette in der alten Regierung, in: Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst, 79. Jg., Heft 14, Berlin 1920, S. 9-17., Zu dem neuen Tirpitz-Buch, in: Germania. Zeitung für das deutsche Volk. Morgenausgabe, Berlin, Nr. 290 vom 21.10.1926., Fürst Bülow und die Marienfragen, in: Friedrich Thimme (Hrsg.): Front wider Bülow. Staatsmänner, Diplomaten und Forscher zu seinen Denkwürdigkeiten, München 1931, S. 183-193., Biographien und Quelleneditionen:, Kaiser Wilhelm II. als Oberster Kriegsherr im Ersten Weltkrieg. Quellen aus der militärischen Umgebung des Kaisers 1914-1918. Bearbeitet und eingeleitet von Holger Afflerbach, München 2005 (Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts. Hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Klaus Hildebrand; 64)., Der Kaiser... Aufzeichnungen des Chefs des Marinekabinetts Admiral Georg Alexander v. Müller über die Ära Wilhelms II. Hrsg. von Walter Görlitz, Göttingen 1965., Regierte der Kaiser? Kriegstagebücher, Aufzeichnungen und Briefe des Chefs des Marine-Kabinetts Admiral Georg Alexander von Müller 1914-1918. Mit einem Vorwort von Sven v. Müller, hsrg. von Walter Görlitz, Göttingen 1959., Jörg-Uwe Fischer: Admiral des Kaisers. Georg Alexander von Müller als Chef des Marinekabinetts Wilhelms II., Frankfurt a.M. 1992 (Moderne Geschichte und Politik;9).]"@de . . "Nachlässe\n\n7 Aufbewahrungseinheiten\n\n0,2 laufende Meter"@de . . "N 159" . . "Geschichte des Bestandsbildners\n\nGeorg von Müller, Admiral\n\nGeboren am 24. März 1854 in Chemnitz, gestorben am 18. April 1940 in Hangelsberg\n\nNovember 1889 Heirat mit Elisabeth Luise von Montbart;\n\nMärz 1900 Erhebung in den erblichen Adelsstand\n\nMilitärischer Werdegang (Auswahl)\n\nMai 1871: Eintritt in die Kaiserliche Marine;\n\nAugust 1878: Ernennung zum Leutnant zur See;\n\nMai 1879: Kommandierung zur Torpedowaffe;\n\n1882-1884: Auslandsreisen nach Westindien und Südamerika auf S.M.S. „Olg\" und S.M.S. „Blüche\";\n\nNovember 1884: Statistisches Büro der Admiralität;\n\nMai 1885 - März 1886: Militärpolitische Berater (Marineattaché) an der deutschen Gesandtschaft in Stockholm;\n\nMärz 1886: Beförderung zum Kapitänleutnant;\n\nbis Frühjahr 1889: wechselnde Bord- und Landverwendungen, darunter Teilnahme am Unternehmen in Samoa im Aug./Sept. 1887 an Bord von S.M.S. „Bismarc\";\n\nFrühjahr 1889: Eintritt in das neu geschaffene Kaiserliche Marinekabinett;\n\nSeptember 1891: Kommandant Kanonenboot S.M.S. „Ilti\";\n\nNovember 1892: Personaldezernent im Oberkommando der Marine;\n\nHerbst 1895 - Februar 1898: Persönlicher Adjutant des Prinzen Heinrich von Preußen;\n\nNovember 1898: Kommandant des Großen Kreuzers S.M.S. „Deutschlan\";\n\nApril 1899: Chef des Stabes Ostasiatisches Kreuzergeschwader;\n\nMai 1899: Beförderung zum Kapitän zur See;\n\nApril 1900: Abteilungsvorstand im Marinekabinett;\n\nOktober 1902 - September 1904: Kommandant Linienschiff S.M.S. „Wetti\";\n\nSeptember 1904: Diensttuender Flügeladjutant Kaiser Wilhelms II.;\n\n1905: Ernennung zum Konteradmiral;\n\nJuli 1906: Chef Kaiserliches Marinekabinett;\n\n1907: Ernennung zum Vize-Admiral;\n\n1910: Ernennung zum Admiral, zugleich General-Adjutant Wilhelms Kaiser Wilhelms II.;\n\nNovember 1918: Abschied aus dem aktiven Dienst\n\nBestandsbeschreibung\n\nAls Chef des Marinekabinetts besaß Georg Alexander von Müller über das Aufgabenfeld der Personalpolitik hinaus die Möglichkeit, tiefgreifenden Einfluss auf alle Marineangelegenheiten zu nehmen. Seine Schlüsselstellung gründete sich zum einen auf ein besonderes, persönliches Vertrauensverhältnis zum Kaiser, zum anderen auf die Tatsache, dass sämtliche Personalentscheidungen der Marine in seiner Hand lagen und Müller zu allen Vorträgen hinzugezogen wurde. Müller fungierte als Bindeglied zwischen dem Kaiser und den verschiedenen Immediatstellen der Marine. Während des Krieges begegneten der Person Müllers zunehmend Vorbehalte und Kritik aus dem Marineoffizierskorps wegen der verbreiteten Auffassung, der Chef des Marinekabinetts verzögerte oder blockierte die Maßnahmen für einen aggressiveren Seekrieg. Dabei geriet Müller auch in ein dauerhaftes Konfliktverhältnis mit Großadmiral Alfred von Tirpitz und wurde von diesem und seinen Anhängern während und vor allem nach dem Krieg öffentlich angegriffen. Wenngleich Müller, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Angehörigen des Marineoffizierskorps keine Erinnerungen veröffentlichte, so belegt eine ganze Abfolge publizierter Artikel aus der Feder Müllers diesen Dauerkonflikt. Müllers Einfluss auf Marineangelegenheiten im Allgemeinen und auf das Kriegsgeschehen im Besonderen sank in Abhängigkeit zur Bedeutung Kaiser Wilhelms II. als Oberster Kriegsherr. Bei dem Vorhaben eines militärisch sinnlosen, dafür mythenstiftenden Opferganges der Hochseeflotte im Oktober 1918 stand Müller weitgehend am Rande.\n\nAls Diensttuender Flügeladjutant Wilhelms II. und Chef des Marinekabinetts gehörte Georg Alexander von Müller über anderthalb Jahrzehnte und während des gesamten Ersten Weltkrieges zum engeren Umfeld von Wilhelm II.. Seine Aufzeichnungen spiegeln in besonderer Weise die Hofgesellschaft wie auch Persönlichkeit und Wirken des Monarchen in den letzten Jahren des Deutschen Kaiserreichs wider.\n\nInhaltliche Charakterisierung\n\nDer Bestand umfasst lediglich die sieben, handschriftlich verfassten Tagebücher Georg Alexander von Müllers. Sie erstrecken sich über einen Lebenszeitraum von 47 Jahren, beginnend mit dem Eintritt Müllers in die Kaiserliche Marine 1871 bis zu seinem Ausscheiden als Chef des Marinekabinetts im Jahre 1918. Die Niederschriften sind angereichert mit Fotos und Zeichnungen.\n\nWeitere Unterlagen aus dem Nachlass, die von Walter Görlitz und dem Sohn Sven von Müller editiert wurden, gelten hingegen als verschollen.\n\nZitierweise\n\nBArch N 159/..."@de . . . "Müller, Georg von (Admiral)"@de . . .