Reichstuberkuloseausschuß
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Geschichte des Bestandsbildners
Entstand 1933 im Zuge der nationalsozialistischen"Gleichschaltun" der Verbände und Or‧ganisationen aus dem im Jahre 1895 gegründeten Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tu‧berkulose und wurde der Reichszentrale für Gesundheitsführung (Reichsausschuss für Volksgesundheitsdienst e.V.) unterstellt; mit dem 1938 geschaffenen Reichstuberkuloserat erhielt der Reichstuberkuloseausschuss Funktionen eines Ausführungsorgans der vom Reichstuberkuloserat beschlossenen Grundsätze und Planungen; Leiter wurde Dr. Barthels; ihm folgten 1934 Professor Dr. Taute, 1934-1938 Dr. Frey und ab 1938 Dr. Otto Walter.
R 96-II
Reichstuberkuloseausschuß
Schriftgut
89 Aufbewahrungseinheiten
Geschichte des Bestandsbildners
Entstand 1933 im Zuge der nationalsozialistischen"Gleichschaltun" der Verbände und Organisationen aus dem im Jahre 1895 gegründeten Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose und wurde der Reichszentrale für Gesundheitsführung (Reichsausschuss für Volksgesundheitsdienst e.V.) unterstellt. Mit dem 1938 geschaffenen Reichstuberkuloserat erhielt der Reichstuberkuloseausschuss Funktionen eines Ausführungsorgans der vom Reichstuberkuloserat beschlossenen Grundsätze und Planungen. Leiter wurde Dr. Barthels; ihm folgten 1934 Prof. Dr. Taute, 1934-1938 Dr. Frey und ab 1938 Dr. Otto Walter.
Erschliessungszustand
Findbuch (1974)
Zitierweise
BArch R 96-II/...
[Literatur, Kristin Kelting: Das Tuberkuloseproblem im Nationalsozialismus. Kiel 1974., Inventar archivalischer Quellen des NS-Staates, hrsg. von Heinz Boberach, München 1991/1995, Teil 1, S. 167.]